Partikel

Unsere Partikelspezialisten sind Ihre Partner, wenn es um die Probenahme und Analytik von Partikeln im Umweltbereich geht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf passiven Sammelsystemen für die Staubdeposition (Bergerhoff) und luftgetragenen Stäuben (Sigma-2 und Sigma-Z), sowie der Analyse dieser Proben.

 

Angebot

Bergerhoff

Gerade bei Baustellen können grosse Staubmengen anfallen. In der Luftreinhalteverordnung ist ein Grenzwert für Gesamtstaub von 200 mg m-2 d-1 vorgeschrieben. Das Normverfahren, um die Einhaltung dieses Grenzwerts zu überprüfen ist die Bergerhoff-Methode.

Die Bergerhoff-Methode zur Messung des Staubniederschlags (VDI 4320 Blatt 2, 2012):

  • Gravimetrische Messung
  • Bestimmung von verschiedenen Schwermetallen möglich
  • Einfache Handhabung

 

Gravimetrische Analysemethode: Der atmosphärische Stoffeintrag wird durch Exposition der Auffanggefässe über die vorgesehene Messdauer, in der Regel einen Monat, erfasst. Anschliessend wird die Probe eingedampft und der Trockenrückstand gravimetrisch bestimmt.

Einzelpartikelanalyse: Bei Bedarf kann der Trockenrückstand nach der gravimetrischen Bestimmung für mikroskopische Methoden aufbereitet werden und mittels mikroskopischen Methoden (Licht- und Rasterelektronenmikroskopie) charakterisiert werden. Diese Resultate helfen bei der Ermittlung von Staubquellen.

 

 

Sigma-2: Ein vielfältiger Partikelsammler

Der Sigma-2 ist ein stromunabhängiger Passivsammler (VDI 2119:2013) für Partikel mit einem geometrischen Durchmesser von 2.5 – 80 μm. Wir setzen bei unseren Sigma-2 Sammlern stets Parallel-Substrate für die Licht- und Elektronenmikroskopie ein und können so die folgenden Parameter ermittelten:

  • Partikelgrössenverteilung
  • Grössenklassierte Massen- und Anzahlkonzentration
  • Unterscheidung zwischen vorwiegend anthropogenen und natürlichen Staubfraktionen
  • Modellierte PM10-Konzentrationen
  • Morphologische Parameter und chemische Zusammensetzung der einzelnen Partikel
  • Allfällige Herkunftsbestimmung der Partikel

 

 

Sigma-Z: Ein automatisierter Sigma-2

Der Sigma-Z ist ein Sigma-2 mit einem automatischen Probewechselmodul. Dadurch ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  • Automatisierte Probenahme für 8 Proben - mit frei wählbaren Zeitintervallen (z.B. für gemittelte Tagesgangproben oder Wochengangproben)
  • Möglichkeit für getriggerte Probenahmen - die Sammelposition kann ganz nach Ihrem Wunsch durch externe Signale (z.B. Windmessung) angesteuert werden.
  • Chemisch hochaufgelöste Daten
  • Betrieb netzunabhängig oder mit einem Netzadapter - es ist ein vielfältiger und kostengünstiger Einsatz an schwer zugänglichen Orten möglich.

 

 

Mikroskopische Analyse

Mit der automatisierten Lichtmikroskopie können morphologische Daten für eine grosse Anzahl von Partikeln erhoben werden und über die Partikelgrössen kann die Massenkonzentration berechnet werden. Zudem können die Partikel in helle (vorwiegend mineralische und biogene Partikel) und dunkle (vorwiegen anthropogene Partikel) Fraktionen eingeteilt werden, was zusätzlich für die Dateninterpretation verwendet werden kann.

Neben den morphologischen Parametern können mittels Rasterelektronenmikroskopie auch chemische Zusammensetzungen einzelner Partikel ermittelt werden. Diese Informationen können unter anderem dazu verwendet werden, die Partikel potentiellen Quellen zuzuordnen. Dank des Einsatzes des Partikelklassifikators (PACLA), der von unserem Partner Particle Vision GmbH entwickelt wurde, können solche Partikeldaten noch effizienter und kostengünstiger ausgewertet werden.

 

 

 

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