Beispielprojekte

Unsere Projekte werden stark an die Kundenbedürfnisse geknüpft und dem entsprechend finden diese auch in den unterschiedlichsten Rahmen statt. Einzelne Projekte laufen mehrere Jahre und andere sind nur ereignisbezogene Messungen. Nachfolgend haben wir einige Projekte mit etwas detaillierteren Informationen für Sie zusammengefasst um Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit zu bieten.

 

Staubmessungen bei Baustellen

Im Rahmen der Neuen Alpentransversale NEAT Gotthard messen wir für AlpTransit die Depositionsstaubimmissionen. Diese Messungen dienen der Kontrolle, dass die Grenzwerte (LRV) nicht überschritten werden. Dabei wird an allen Orten, bei welchen Material aus dem Tunnel auf die Oberfläche geholt wird, mit der Bergerhoff-Methode gearbeitet. Wir begleiten dieses Projekt währen der gesamten Bauzeit.

 
© AlpTransit Gotthard Ltd.

 

Messnetze Stickstoffdioxid

Im Auftrag diverser Kantone messen wir zum Teil seit über zwanzig Jahren Stickstoffdioxid mit Hilfe von Passivsammlern. Dieses Monitoring, welches bis jetzt ca. 200 Standorte erfasst, erlaubt eine Erfolgskontrolle der NO2-reduzierenden Massnahmen (z.B. Einführung der Katalysatortechnik für Autos, .....) sowie die Überprüfung von Grenzwert-Überschreitungen (LRV).

 

Messnetze Ammoniak

In der Schweiz messen wir im Auftrag von BAFU und vielen Kantonen diese Stickstoff Verbindung. Obwohl Stickstoff ein wichtiger Dünger ist, hat er im Übermass negative Einwirkungen vor allem auf sensible Ökosysteme (z.B. Moore und Wälder). Stickstoff wird zu einem grossen Teil als Ammoniak (NH3) in die Umwelt eingetragen und dessen Überwachung zielt darauf, die verschiedenen emissionsmindernden Massnahmen gezielt zu überwachen. Zum aktuellem Bericht gelangen Sie hier

 

Stickstoffeinträge in naturnahe Ökosysteme

Stickstoff wird in Form verschiedener Komponenten in die Umwelt eingetragen: als Ammoniak in der Luft aber auch durch Niederschlag und Staub. Da ein übermässiger Stickstoffeintrag die Umwelt negativ beeinflussen kann, ist die Erfassung aller dieser Komponenten für Abschätzung der Gesamtstickstoffeinträge wichtig. Die Höhe dieser Einträge konnte 2014 im Auftrag von BAFU und mehreren Kantonen an 40 Orten in der Schweiz ermittelt werden.
Mit diesem Link gelangen Sie zum entsprechenden Bericht.

 

Biomonitoring mit Moosen

In einem europaweitem Monitoring-Netzwerk werden Moose als Biomonitoren für Schwermetalle, Stickstoff und weitere Stoffe eingesetzt. Seit 1990 beteiligt sich auch die Schweiz an diesem grenzüberschreitenden Projekt, bei dem alle 5 Jahre Moos-Proben gesammelt und analysiert werden. Seit Projekt-Beginn in der Schweiz, sind wir im Auftrag des BAFU für die Sammlung, Aufbereitung und der Berichterfassung zuständig. Danke der Moosen als Biomonitoren kann eine Erfolgskontrolle der vielen Massnahmen für weniger Emissionen durchgeführt werden. Ein gutes Bespiel ist die Abnahme der Blei-Konzentration im Moos infolge des Verbotes für Bleibenzin (siehe Bild). Für weitere Informationen gelange Sie hier zum aktuellen Bericht hier.

 

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